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Nach ihrer Wanderschaft durch die Schweiz kommt die Rauminstallation «Von Liebe wegen» zum Abschluss zu uns ins Münster zurück.

Vom 16. Mai bis zum Bettag, 20. September wird sie im Hochchor und in der Krypta zu sehen sein.

Eröffnung: Samstag, 16. Mai, 16.30 Uhr mit der Vesper
Abschluss: Bettag, 20. September, mit dem Sonntagsgottesdienst

Mit der äusseren gerät unser Land auch in eine innere Krise. Der Stolz auf unsere Wirtschaft und unser Rechtssystem zerbröckelt. Wir spüren: Das schweizerische Selbstbewusstsein stand lange schon auf dünnen Beinen. Wir müssen uns öffnen. Aber viele tun das unfreiwillig und ängst-lich. Denn es ist ja so: Wenn wir uns öffnen, ohne einen eigenen Halt, löst sich unsere Gemeinschaft auf. Die Menschen in Europa werden zu einer Masse, von den Mächtigen manipuliert mit Brot und Spielen, bis … ?

Zumindest in der Münstergemeinde wollen wir in dieser Situation uns noch einmal klar machen, dass unser Land immer schon eingebettet war in Europa. Erst im 19. Jahrhundert hat man den Sonderweg der Schweiz religiös überhöht. Wilhelm Tell und Helvetia wurden erfunden, das Rütli vom Jahr 1291 mystifiziert. Damit war die Bahn frei für den Wirtschaftsliberalismus in der kulturradikalen Variante von Bundesrat Etter. Die christlichen Wurzeln wurden abgeschnitten, Toleranz und soziale Gerechtigkeit versuchte man anders zu begründen.

Ist es jetzt noch Zeit, dass wir uns besinnen? Nicht nur der Wirtschaftsraum bettet uns ein in Europa! Viel tiefer und früher schon sind wir alle gefordert durch den Bussruf, mit dem Christus die Gewissen in Unruhe versetzen und empfänglich machen will für die Liebe Gottes.

Acht Jahre lang ist die Ausstellung «Von Liebe wegen» durch unser Land gewandert. Sie ist dem bedeutendsten Dokument der Schweizergeschichte gewidmet: dem Brief, den Niklaus von Flüe an die Ratsherren in Bern diktiert hat. In knappen Worten legt er dar, was sich ein Volk zu Herzen nehmen muss, wenn es im Frieden leben will. Kein anderes Dokument unserer Geschichte sagt mit so wenigen Worten so viel. Die Bot-schaft der Bibel und die nüchternen Erkenntnisse von einem gesunden Menschenverstand sind darin vereint.

In der momentanen Krise ist dieser Brief ein stiller, flehentlicher Ruf zur Umkehr, durchglüht von einer innigen Liebe. Zumindest in unserer Gemeinde wollen wir uns noch einmal diesen Worten öffnen und uns von ihnen für das Kommende sammeln, trösten und ausrichten lassen.

Der Inhalt ist dicht. Damit man eindringen kann, braucht es fast eine Führung, ein persönliches Wort. Zu den öffentlichen Führungen hinzu ver-mitteln wir darum gerne auch Führungen für Firmen, Vereine, Gemeinden und Gruppen. Wer kann, soll diese Einladung rechtzeitig an Bekannte und Freunde weitergeben!

Führungen: Auffahrtstag, 21. Mai 11.30 Uhr Sonntag, 14. Juni & 5. Juli, 11.15 Uhr Samstag, 30. Mai & 20. Juni, 17.15


Ausstellungen

Mit modern gestalteten Mitteln thematisiert eine grosse Rauminstallation die Inhalte, die Niklaus von Flüe in seinem Brief an die Berner Ratsherren in Worte fasst.

Eine kleinere Rauminstallation vergegenwärtigt den Weg und das Werk von Niklaus und Dorothea von FlüeEine Plakatausstellung zum Brief. Die Ausstellungen können in verschiedenen Variationen eingesetzt werden, begleitend oder für sich stehend. mehr

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